Author Archives: Philipp Baum

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Noch ein Blick in Changing (Dis)Course

Auch wenn wir schon hunderte von Exemplaren in die Welt geschickt haben, warte viele der „Changing (Dis)Course“-Broschüren immer noch darauf, gelesen zu werden. Hier noch ein Artikel und ein Gedicht aus unserer Publikation, die Lust auf mehr machen:

Wir freuen uns besonders über die Mischung von wissenschaftlichen Beiträgen, Berichten und Gedichten wie diesem:

Die gesamte Broschüre kann hier bestellt werden. Wir erheben keinen festen Betrag, freuen uns aber über eine Spende für Versand, Druck und die weitere Arbeit unseres Vereins.

 

 

 

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Die Früchte unserer Arbeit ernten

Liebe Freunde des Youth Future Projects,

Wir ernten die Früchte eines der größten Projekte, die wir bisher gestemmt haben. Über ca. 15 Monate haben wir daran gearbeitet junge Menschen aus ganz Europa zu vernetzten um Aktionen für eine nachhaltigere Gesellschaft durchzuführen. Jetzt publizieren wir uns erstes Booklet, welches viele der Themen mit denen wir gearbeitet haben verknüpft und einen Einblick in die jugendliche Bewegung für Nachhaltigkeit gibt.

Für uns ist „Changing (Dis)Course“ die Ernte des Projekts, weil es uns zeigt, dass die Ideen hinter denen wir stehen, weitere Kreise ziehen und wie viele Projekte der Youth Future Conference 2013 im letzten Jahr umgesetzt wurden.

Hier zwei Ausschnitte aus dem Booklet als Kostprobe:

„The youth, the future and shared responsibility“ von Carina van Weelden:

„Sustainablity and Emergence“ von Josephine Tröger, Christoph Pfisterer und Tobias Stetter:

Lasst uns die Ideen einer anderen Gesellschaft weitertragen und reiche gerne dieses Booklet an deine Freunde und Familie weiter. Wir würden uns über eine Spende für die entstanden Unkosten, wie Druck, Layout und Porto freuen.

Die Broschüre kann hier bestellt werden. 

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Eindrücke vom YFP-Sommertreffen

Vom 11.-13 fand unser Sommertreffen mitten in Mecklenburg-Vorpommern statt.
Statt einer Beschreibung hier Eindrücke von den Teilnehmenden:

„Das Sommerfest war für mich eine Zeit um eine unserer wichtigsten Ressourcen zu pflegen: das Miteinander. Denn unsere Kraft kommt aus der Gruppe.
Schön war für mich der letzte kurze Open Space – denn ich habe Menschen gefunden, die Lust haben mit mir zusammen an einer Idee weiter zu spinnen und an der Frage zu arbeiten: Wie kann man Friedensarbeit hier im Kleinen betreiben?“ IMG_4476

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„Wir hörten die Lebensgeschichte eines Right-Livelihood-Award-Preisträgers. Und auf einmal wurde mir deutlich bewusst über was für Menschen wir eigentlich die ganze Zeit geredet hatten. Wir saßen gemütlich auf einer Deck, warm und geborgen und Kuchen in der Mitte, mit der Gewissheit, bald Abendessen zu bekommen und in Sicherheit zu sein. Diese Menschen, aber kämpfen für eine Vision und riskieren dabei ihr Leben oder zumindest einen sicheren, unbeschwerten Alltag. Sie erleben Erniedrigung und Gewalt und stehen dennoch für ihre Sache ein. Für mich war das ein kurzer Moment der Demut vor dem Mut dieser Menschen und ihren Lebenswegen!“

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 „Mir kamen einige Gedanken zu meiner Projektarbeit in den letzten zwei Jahren: Wirkungsvolles Engagement braucht wirklich viel Platz und Zeit, um sich entfalten zu können. Das klingt banal, ist es aber überhaupt nicht, finde ich. Wer nicht gerade mit einem bedingungslosen Grundeinkommen oder Lottogewinn ausgestattet ist, steht oft vor der unmöglich wirkenden Aufgabe, Verpflichtungen aus Beruf, Studium und Beziehungen so mit ehrenamtlicher Arbeit zu verbinden, dass diese auch 1. wirklich ihren Zweck erfüllt und 2. einem selbst gut tun kann. „

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„Das Wochenende voller Tatendrang zu beenden, war schön! Wichtig war es für mich auch, mehr über den Right Livelihood und seine Arbeit zu erfahren; ich bin beeindruckt von diesem wertvollen Beitrag für die Welt und ihre Menschen. Zu wissen, dass es so viele Menschen gibt, die sich einmischen, kräftigt meine eigene Motivation.“

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„So, wäre schön noch ein wenig zu erfahren, was in der nächsten Zeit mit dem YFP passiert. Ich hoffe stark, wenn ich wieder in Deutschland bin mal etwas mehr mitmachen/tun zu können.“

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Tag der Zukunft

Welche Fragen beschäftigen euch im Bezug auf unsere Zukunft? Welche gesellschaftlichen Entwicklungen beobachtet ihr, worüber macht ihr euch Sorgen? Das habe ich die Schüler_innen der FWS Sorsum gefragt und einige Antworten bekommen: Digitalisierung und Überwachung, Ressourcenknappheit, die Dynamik unseres Wirtschaftssystems…

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Zum „Tag der Zukunft“ habe ich Menschen eingeladen, die sich mit der Lösung dieser Probleme beschäftigen, Workshops mit den Schüler_innen der FWS Sorsum zu machen. Es gab viel positives Feedback zur großen Bandbreite der Workshop-angebote. Die Schüler_innen konnten sich spontan und frei entscheiden ob sich sich lieber mit „Peak Oil“, „Postwachstums-Ökonomie“, „Internet und Überwachung“, „Widerstand gegen Tierfabriken“, „Rekommunalisierung“, „Cradle to Cradle“, „Konflikte um Ressourcen“, „Klimawandel und Landwirtschaft“ oder „Virtuellem Wasser“ beschäftigen wollen.

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Die Meinung der Schüler_innen zur Tagung:
„Die Zeiteinteilung war sehr gut. Die Referenten, die gut vorbereitet waren und von ihrem Thema, welches sie referierten, Ahnung hatten, überzeugten.“

Aber auch:
„Ich glaube es wäre besser die Projekte und Workshops noch weiter und intensiver zu bearbeiten und noch gezielter darauf zu gucken, was wir selbst gegenwärtiges ändern können und wie hierbei sollte auch Schülerinitiativen der betreffenden Schulen referieren können.“

Da der „Tag der Zukunft“ meine erste Veranstaltung an einer Schule war, habe ich auch einiges gelernt. Während der Vormittag mit den Workshops ein voller Erfolg war, ist mein Konzept für den Nachmittag mit Info-Tischen und Übungen in der Großgruppe nicht aufgegangen. Vielleicht könnten dort ebenfalls Workshops stattfinden oder die Schüler_innen selber etwas vorstellen.

Besonders gefreut habe ich mich über die die schöne Zusammenarbeit mit den Lehrer_innen der FWS Sorsum. Vor allem Jörg Meemken hat mich sehr unterstützt, zahlreiche Fragen beantwortet und viele Dinge organisiert.

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geschrieben von Philipp Baum

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Schreib mit an einem Buch!

Nun beginnt die zweite Runde unseres Call for Papers für das Buch “Taking responsibility for our future”. Danke für all die Einsendungen in der ersten Runde, die Autor_innen erhalten bald neue Infos. Für die zweite Runde haben wir ein paar Fragen vorbereitet, die uns interessieren:

  • Wie übernimmt du Verantwortung für unsere Zukunft?
  • Was denkst du ist das größte Problem, dem wir gerade gegenüber stehen?
  • An welchem Thema arbeitest du gerade? Bist du Teil eines Projektes oder einer Organisation?
  • Hast du das Gefühl, dass deine Handlungen einen Unterschied machen?
  • Änderst du deinen persönlichen Lebensstil? Findest du das überhaupt sinnvoll?
  • Wie radikal sollten wir sein? Heiligt der Zweck die Mittel?

Wir geben dieses Buch heraus, weil immer noch zu viele Menschen behaupten, die Jugend wäre „apathisch“ und „desinteressiert“ an Politik. Manch andere behaupten unsere Ideen und Ideal seien realitätsfern und nicht umsetzbar.

Wir wollen das Gegenteil beweisen! Viele junge Menschen in unzähligen Ländern arbeiten an einem sozialen Wandel für Nachhaltigkeit, Menschenrechte, Gerechtigkeit tlund Frieden. Uns lässt nicht kalt, das die Natur zerstört wird, Flüchtlinge an den Grenzen Europas ertrinken und wie politische Entscheidungen manipuliert werden! Wir leisten Widerstand gegen die kapitalistische Wirtschaftsweise, die unsere Zukunft zerstört und wir bauen Alternativen auf.

Viele Ideen, die noch vor wenigen Jahren als undurchführbar galten werden Heute schon umgesetzt.

Hilf uns, Beweise dafür zu sammeln, dass wir jungen Menschen Verantwortung für unsere Zukunft übernehmen!

Format der Einsendungen:

  •     Jeder Text (vom wissenschaftlichen Artikel bis zum Gedicht)
  •     DIN A4-Format, max. 3 Seiten, am besten auf Englisch
  •     Alle Einsendungen an print@youthfuture.de

Falls du es dir nicht zutraust den Artikel auf Englisch zu schreiben, kannst du ihn auch auf deutsch einreichen und wir übersetzen ihn!

Im Winter diesen Jahres werden ausgewählte Einsendungen in dem Buch „Taking responsibility for our future“ veröffentlicht, das vom Youth Future Project zusammen mit der Deutschen Bundesstiftung Umwelt herausgegeben wird. Das Buch wird in großer Auflage mit ISBN-Nummer erscheinen.

Download als PDF (Englisch): Call for Papers June 2014

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Kreative Aktionen bei der RWE-Hauptversammlung

#NichtWir müssen den Protest unterlassen
RWE muss die Braunkohle unten lassen!

Wir machen weiter. Kommt zur Jahreshauptversammlung von RWE!

RWE-Lobbyist_innen gehen in Brüssel, Düsseldorf und im Kanzleramt ein und aus und beeinflussen die Energiepolitik zu ihren Gunsten auf Kosten der Allgemeinheit und der Energiewende. Deshalb begeben wir uns direkt zur Jahreshauptversammlung als den Ort wo die Menschen zusammen kommen, die den Konzern lenken und die Verantwortung tragen: der Vorstand, der Aufsichtsrat und vor allem die Eigentümer_innen selbst! Mit kreativen Aktionen widersetzen wir uns den Ausbremsungsversuchen der Energiewende und der Zerstörung unserer Lebensgrundlagen durch RWE. Durch unsere Aktionen draußen und unterstützende Redebeiträge und Aktionen drinnen fordern wir Aktionär_innen und Kommunen dazu auf ihre Anteile an RWE zu verkaufen und sich ihrer gesellschaftlichen Verantwortung zu stellen.

Kommt auch ihr zur Jahreshauptversammlung von RWE und macht mit bei vielfältigen Aktionen und einer Kundgebung.

Wo: Vor und in der Grugahalle Essen

Wann: 16.04.2014 ab 9:00 Uhr

Am Dienstag den 15.04. wird es ein Aktionstraining sehr wahrscheinlich im AZ Mühlheim geben. Weitere Infos unter: www.nicht-wir.de

Im Vorfeld wird es eine 4-tägige Fahrradtour vom Rheinischen Braunkohlerevier nach Essen geben um Menschen aus dem Revier zur Hauptversammlung zu mobilisieren und Orte des Widerstandes zu besuchen. Die „Klima retten; statt RWE“ Tour 2014 steht in enger Verbindung zur #nicht wir Kampagne und freut sich über rege Beteiligung!

Mit unserem Protest setzen wir uns für eine dezentrale, saubere Enerergieversorgung in Einwohner_innenhand und eine post-fossile Gesellschaft ohne Kohle, Öl, Gas und Atom ein. Wir sind davon überzeugt, dass 100% Erneuerbare möglich sind.

Hintergrund:

Jeden Tag werden über die Kohlebahnen und Bandanlagen im Rheinland 270.000 Tonnen Kohle von den Tagebauen zu den Großkraftwerken transportiert. Die desaströsen Folgen der Kohleverstromung sind dabei nur wenigen Menschen bekannt. Der Abbau von Kohle im Rheinland und andernorts zerstört ganze Dörfer, das Zuhause von Menschen, vielfältige Wälder und fruchtbares Ackerland. Feinstaub und giftige Stoffe, die bei der Kohleverbrennung freiwerden, führen zu schwerwiegenden Gesundheitsschäden. Die immensen Treibhausgas-Emissionen heizen das Klima weiter auf und als Folge treten extreme Wetterereignisse auf der ganzen Welt auf. Dies führt zu Überschwemmungen und Dürren. Die Auswirkungen sind verheerend: Ernteausfälle, Krankheiten, Flucht – als erstes und am härtesten trifft es die Menschen im globalen Süden; die Klimakrise hat bereits begonnen und es ist unser aller Aufgabe sie so weit es geht zu begrenzen.