Preisträger

Während der gesamten Konferenz wird eine Viezahl unterschiedlichster Referenten, Experten und Redner auf der Konferenz zu Gast sein. Die meisten von ihnen gastieren für ein bis zwei Tage in einzelnen Workshopgruppen. Deswegen findest Du sie auch in den Workshop-Beschreibungen vorgestellt.

Als Hauptredner und Mentoren unserer Konferenz werden zudem je vier Preisträger des „Alternativen Nobelpreises“ und vier weitere Preisträger des Deutschen Umweltpreises auf unserer Konfernez zu Gast sein.

RLA – Der Right Livelihood Award („Alternativer Nobelpreis“)

RLA_Banner_ORDer Right Livelihood Award (RLA) wurde 1980 gegründet um jene Menschen zu unterstützen, die “praktische und vorbildliche Antworten auf die dringendsten Fragen der Gegenwart geben”.
Der RLA ist auch als “Alternativer Nobelpreis” bekannt geworden. Bis heute wurden 142 Preisträger aus 62 Ländern ausgezeichnet, die alle eins gemeinsam haben: Sie haben zukunftsweisende Ideen –  für das Wohl unseres Planeten und seiner Bewohner –  in Taten verwandelt. Der Preis wird alljährlich von der Right Livelihood Award Foundation (RLAF) im Schwedischen Reichstag an drei bis vier Menschen oder Organisationen vergeben.

Anders als der Nobelpreis und andere internationale Preise kennt der Right Livelihood Award keine Kategorien. Dies erkennt an, im Bestreben den menschlichen Herausforderungen der heutigen Welt gerecht zu werden, dass die höchst inspirierenden und außergewöhnlichsten Leistungen sich oft einer Kategorisierung widersetzten.  Zum Beispiel finden sich Menschen, die sich ein Ziel im Bereich Umwelt setzten, schnell in Aspekten von Gesundheit, Menschenrechten und/oder sozialer Gerechtigkeit wieder. Dort wo eine Arbeit für das Wohl der Menschheit und nachfolgender Generationen eine ganzheitliche Antwort geben will, verlieren soziale Kategorien ihren Sinn.

DBU –  Deutscher Umweltpreis
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Mit der Vergabe des Deutschen Umweltpreises der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) – dem mit 500.000 Euro höchstdotierten Umweltpreis Europas – werden Leistungen ausgezeichnet, die vorbildlich zum Schutz und Erhalt der Umwelt beigetragen haben oder in Zukunft zu einer deutlichen Umweltentlastung beitragen werden. Der Deutsche Umweltpreis wird seit 1993 jährlich vergeben.

Zu den bisherigen Preisträgern gehören etwa der spätere Nobelpreisträger Prof. Dr. Paul Crutzen (1994), der ehemalige polnische Umweltminister Dr. Maciej Nowicki (1996), der Hamburger Unternehmer Dr. Michael Otto (1997), der Direktor des Potsdam Instituts für Klimafolgenforschung Prof. Dr. Hans Joachim Schellnhuber, der ehemalige Leiter des Umweltprogramms der Vereinten Nationen Prof. Dr. Klaus Töpfer (2002), und der Mitgeschäftsführer des Öko-Instituts Dr. Rainer Grießhammer (2010).