Biologische Landwirtschaft in Kenia

Verbreitung biologischer Landwirtschaft in Kenia

Ein Traum wird wahr – für immer mehr Kleinbauern in Kenia. Für Menschen mit einem Leben am Rande des Überlebens, ohne viel Hoffnung auf eine bessere Zukunft, bringt das OTEPIC Projekt von Philip Munyasia Wissen, Ermächtigung und Freude in die Gemeinden.

Seit 2003 bringt OTEPIC Projekt Hoffnung auf Veränderung. Sein Gründer Philip Munyasia ist ein junger Mann, der selbst in dieser Situation aufwuchs. Als einziger von sieben Brüdern erhielt er die Chance, eine Schule zu besuchen. Zutiefst dankbar und entschlossen ergriff er die Gelegenheit, so viel zu lernen, wie er konnte. Er hatte ein klares Ziel: seinen Leuten zu helfen, ein besseres Leben aufzubauen. Dann geschahen weitere Wunder, die es ihm möglich machten, auf dem Landwirtschafts-Kolleg in Kenia zu studieren und anschließend sechs Monate lang in den USA an einem Studium für biologische Intensiv-Landwirtschaft teilzunehmen.

Mit dem Kauf eines Stückes Land im Jahre 2003 wurde das Projekt geboren. Zusammen mit einem Mitstreiter begann Philip, eine Vielfalt von Gemüse biologisch anzubauen. Sie produzierten Kompost, sammelten Saatgut, pflanzten Bäume. Von Anfang an nutzte er sein Wissen, um andere Menschen zu unterrichten. Gruppen von Kleinbauern lernen von ihm, ihr Land biologisch zu bewirtschaften und eine Vielfalt von Gemüse für ihre Familien und die lokalen Märkte zu produzieren. Die wachsende Selbstversorgung von Gemüse und das stabile Einkommen bringen Gesundheit und Glück in die Dorfgemeinschaften. Viele der Teilnehmer sind Frauen. Philip glaubt fest, dass die Frauen in der notwendigen Veränderung eine wichtige Rolle spielen: “Indem man die Frauen unterrichtet, erfährt die ganze Gemeinde einen Zuwachs an Wissen und Macht.”

Das Kernteam besteht heute aus vier bis fünf Menschen. Sie unterrichten heute jedes Jahr Hunderte von Bauern auf dem Land von OTEPIC. Jeder Teilnehmer wird gebeten, später wenigstens fünf weitere Menschen zu unterrichten, so dass das Wissen sich immer weiter ausbreitet. Daneben hat ein Folge- und Austauschprogramm begonnen, wo die Kleinbauern gegenseitig ihre Höfe besuchen. Das bringt nicht nur eine Vertiefung des Wissens und einen Austausch von regionalen Saatgutsorten. Jetzt, wo sie sich begegnen und anfangen, zusammen zu arbeiten, beginnen die verschiedenen Stämme, sich anzufreunden, anstatt sich zu bekämpfen.

Philip arbeitet unermüdlich an Projektvorschlägen in allen Richtungen. Sein großer Wunsch ist, ein 5 Acre (2 Hektar) großes Stück Land in der Nachbarschaft zu kaufen, um ein Forschungs- und Ausbildungszentrum aufzubauen. Hier könnte das erste Wasserretentionsbecken gebaut werden, mit Terrassen rundherum, um eine gesunde Vielfalt von essbarem Gemüse und Obstbäumen anzubauen, zusammen mit einheimischen Kräutern und anderen Förderpflanzen. Eine solche Entwicklung wird zu viel stabileren Anbaubedingungen rund ums Jahr führen, den Wassermangel beenden, die Pflanzengesundheit entscheidend verbessern und Lebensraum für Wildtiere schaffen.

Die Aktivitäten von OTEPIC können dank vieler Unterstützer und Förderer weitergeführt werden. Wenn Sie sich entscheiden, dieses Projekt finanziell zu unterstützen, schaffen sie OTEPIC die Möglichkeit, Menschen zu unterrichten und vielen Familien Essen auf den Tisch zu bringen.

Für die Entwicklung eines Geländes für Permakultur-Ausbildung und -Forschung sind höhere Summen notwendig, auch weil Land in Kenia sehr teuer ist. Unterstützung ist sehr willkommen.

Konto-Information:

Jutina Leiner
Raiffeisenlandesbank Wien-Niederoesterreich
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