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Call for Papers (bis 15. Mai)Call for Papers (Deadline 15th May)

Schreibst du gerne?

Denkst du darüber nach…
Wie wir eine nachhaltige Gesellschaft aufbauen können? Ob wir uns in einer kleinen Blase befinden oder eine große Bewegung sind? Wie wir die Verdrängung des Klimawandels stoppen können? Welche Erfolge wir feiern könnten? Wie wir die Fixierung der Wirtschaft auf immer währendes Wachstum beenden können? Wie sich die Situation in den Ländern Europas unterscheidet?

Wenn ja, laden wir dich ein einen Artikel für unser Buch über junge Menschen und Nachhaltigkeit zu schreiben. Es heißt „TAKING RESPONSIBILITY FOR OUR FUTURE“ und wird Ende 2014 in Kooperation mit der Deutschen Bundesstiftung Umwelt veröffentlicht.

Die Artikel sollen, wenn möglich, auf Englisch verfasst werden. Wenn du gerne etwas schreiben möchtest, dich auf Englisch nicht sicher genug fühlst können wir auch eine Übersetzung veranlassen.

Wir wollen den Leser_innen mit dem Buch einen Einblick in Jugendengagement zu Nachhaltigkeit/Zukunftsfähigkeit verschaffen. Schreibe einfach über etwas, dass dich tief bewegt, das Thema ist frei wählbar, die Perspektive kann wissenschaftlich oder auch persönlich sein. Die Autor_innen kommen aus ganz Europa und schreiben sowohl über Probleme als auch über Lösungen, Projekte und konkrete Schritte. Auch Gedichte, Bilder, Comics etc. können Teil unserer Publikation werden.

Rahmen: A4 Format, max. 3 Seiten.  Fragen und Beiträge bis zum 15. Mai an: print@youthfuture.de

Und hier der Call als PDF:Call for Papers_YFP_2014

Do you like writing?

Do you think about questions like these?
How can we build a sustainable society? How many people are really involved in this movement? How can we stop the denial of climate change? What kind of actions have been really successful? How can we change the paradigm of endless growth? What are the differences of the struggles in different parts of Europe?

If that’s a Yes… we are inviting you to write an article for our booklet about the youth movement on sustainability in Europe. It’s called: TAKING RESPONSIBILITY FOR OUR FUTURE and will be published in cooperation with the German Environmental Foundation at the end of 2014.

With this booklet, we want to provide the reader with an insight into the youth movements on sustainability in Europe. You are invited to write an article about a topic that feels deeply relevant to you. The topic can be freely chosen and the authors are from all over Europe. We also want to write about the projects we started and the steps we took to create a society that is more likely to have a future worth living. If you are keen on writing an article (scientifically or personally), drawing a picture or a comic, compose a poem or just cluster a random blowout of thoughts about sustainability- don ́t hesitate! Frame: A4 Format, max. 3 pages Please mail your questions and contributions to print@youthfuture.de until May 15th!

The Call as a PDF-File:
Call for Papers_YFP_2014

Das YFP unterstützt die #Nicht Wir -KampagneThe YFP supports „It’s not us…“ -campaign

Ziviler Ungehorsam gegen Kohleindustrie

Die Kohlekraftwerke von RWE im Rheinischen Revier stoßen jährlich 100 Mio. Tonnen CO2 aus – das sind etwa 13% des deutschen Gesamtausstoßes.

Im August 2013 besetzten etwa 200 Aktivist_innen die Hambach-Bahn – den Haupttransportweg für Braunkohle aus dem Tagebau

Hambach zu RWEs Kraftwerken. Sie protestierten damit gegen die ökologisch und sozial desaströsen Auswirkungen der Kohleindustrie – den immensen Beitrag zum Klimawandel, die Zerstörung von Dörfern und Natur und die Gesundheitsbeeinträchtigung.

RWE fordert nun von den Aktivist_innen, sich dazu zu verpflichten, zukünftige Proteste zu unterlassen. Der Konzern will dagegen weiterhin an seinem schädlichen Geschäftsmodell festhalten und so auf Kosten von Klima, Mensch und Natur Profite erwirtschaften.

Aber nicht die Aktivist_innen sollten aufgefordert werden ihre Proteste zu unterlassen. Stattdessen sollte RWE von seinem bisherigen Geschäftsmodell Abstand nehmen!

Das YFP unterstützt die Kampange„Nicht wir sind die, die es unterlassen müssen“ und auch ihr könnt eine Unterlassungsverpflichtungserklärung an RWE schicken unter www.nicht-wir.de/unterlassungserklaerung-schicken/.

braunkohle_unten_lassen

Civil Disobedience against Energy Corporation

RWE’s Power Plants in the river rhine region produce 100 Mio. tons of CO2 a year – about 13% of germany’s total carbon emissions.

In August 2013, around 200 activists blocked a coal track – the main transport route for coal between the huge open-cast mine Hambach and the power-plants owned by the energy corporation RWE. They were protesting against the disastrous social and ecological impacts of the coal industry – the immense contribution to climate change, the destruction of villages and nature, and the grave damage caused to health.

Currently, the energy corporation RWE is demanding that activist declare that they will desist from future protests that could damage their industry. The corporation, however, wants to go on with its harmful business model and continues to make profit at the expense of human beings, nature and the global climate.

But it’s not the activists who should be asked to desist from their protests. Instead, it’s RWE that should refrain from its disastrous business activities!

The YFP supports the campaing „It’s not us who should desist“ and you can also strengthen it by sending a Declaration of Discontinuance to RWE on www.nicht-wir.de/english-version/#petition.

Das erste Coaching-Wochenende bringt die Meilensteine ins Rollen!The first coaching weekend sets the milestones rolling!

Vom 8. bis 10. November fuhren wir wieder nach München in unser Changemaker-Stammlokal vor Ort: Im HUB erwarteten uns außerdem noch 10 weitere Coaches und TeilnehmerInnen des Coaching-Programms, um mit uns das erste offizielle Coaching-Wochenende zu begehen. Vieles stand auf der Agenda, aber Freitag Abend begannen wir nur mit einer kurzen Session zu Erwartungen und aktueller Gemütslage der TeilnehmerInnen. Wir freuten uns sehr, dass mehrere Aktionswillige von fünf Förderprojekten mit am Start waren. Einige andere Projekte konnten teilweise aus Zeitmangel oder Krankheit nicht am Wochenende teilnehmen, sind aber weiterhin Teil des Coaching-Programmes.

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Die Projekte des Wochenendes in der Übersicht:

  • “MOSAIC” – Fostering intergenerational knowledge on rural lifestyle and farming (Romania)
  • “Patents” – Provide information about suppressed patents and encourage people to avoid buying low quality commodities
  • “Small Steps” – Facilitating first steps of lifestyle shifts towards sustainable behavior by artistic means
  • “Post Growth Forum Theatre” – Creating a forum theatre play to be presented for the first time at the international Degrowth conference 2014 and 15 times in the aftermath
  • “Empowering Methodologies” – Conducting workshops for social sciences PhD researchers enabling them to empower the communities they’re working with

Am Samstag morgen nutzten wir die Duschen eines nahegelegenen Schwimmbades, denn das HUB sitzt in diesem Punkt auf dem Trockenen, umso besser, denn so konnten wir gleich noch ein paar Bahnen vor der Arbeit ziehen – im YFP sind wir eben aus der Not heraus manchmal auch kreativ 😉 Nach einer kurzen Projektvorstellung legten die einzelnen Coaches mit ihren Projekten los und brainstormten den gesamten Vormittag über Vision, Ziele und Infrastruktur  der Projekte. Nach dem Mittagessen beim Italiener legten wir mit der Erstellung von vorläufigen Finanzplänen los. Anschließend wagten wir ein Experiment: Die Teilnehmenden sollten vollkommen selbstständig die Startfinanzierung unter sich aufteilen, wofür wir ihnen symbolische Schokogeldmünzen bereitgestellt hatten. Gut eine halbe Stunde debattierten die einzelnen Projektaktiven, überlegten hin und her, welche Förderung für welches Projekt am Sinnvollsten sei und einigten sich schließlich im gegenseitigen Einvernehmen über die Zuteilung der Summen. Das bedeutete konkrete: Zwei Projekte sind vorläufig komplett finanziert, der Rest hat dennoch sinnvolle Anschubfinanzierungen erhalten.

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Nach einem schönen Sonntagsfrühstück stand eine Tiefenökologieübung auf dem Programm, in der einige Teilnehmer in die Rollen der 7. Generation nach uns schlüpfen und einigen im Heute gebliebenen zuhören, wie sie von den inneren und äußeren Zuständen der Menschheit im Jahr 2013 berichten. Um nach dieser gefühlsbetont-individuellen Übung wieder den Kopf frei zu kriegen für die Projektarbeit machten wir ein Blitzbrainstorming zu offenen Fragen mit der gesamten Gruppe. In Windeseile warfen die Anwesenden ihre Antworten auf Fragen, wie „How can I explain the concept of biodiversity to a five year old?“ in die Runde. Dann war es an der Zeit, konkrete nächste Schritte zu planen. Mit unseren allernächsten Schritten richteten wir aber erstmal das HUB wieder her und gingen Pizza essen, als dann auch schon der Moment des Abschieds gekommen war. In den kommenden Monaten werden die Projekte nun von den jeweiligen Projektmentoren intensiv begleitet. Eine wichtige Wegmarke wird das zweite Coachingwochenende im Frühjahr 2014 sein, bis zu dem hoffentlich bei den Projekten viele Meilensteine ins Rollen geraten sind…

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Die anderen, nicht auf dem Wochenende präsenten Förderprojekte findet ihr hier. Erfahrungsgemäß treten noch einige Veränderungen im Laufe der nächsten Monate auf: Projekte fusionieren, lösen sich auf, vergrößern sich – das liegt vor allem daran, dass die Projekte ehrenamtlich in der Freizeit durchgeführt werden, zeigt aber auch, dass sie sich in einem kreativen und dynamischen Feld bewegen. Wir halten euch auf dem Laufenden!

„Teach the Teachers“ – Providing knowledge on sustainability issues to teachers as multipliers

“Arts and Sustainability” – Doing creative interventions in order to maintain the planet

“Festival: Model of a Post-Growth Society in Real Life” – Organizing a one week festival in 2014 as a post-growth society simulation

“City Impulses”  – To raise awareness on human relations by surprising people in public spheres

„youthinkgreen-kosovo“ – Raising awareness on environmental issues in a country basically without real waste separation

Then, after having experienced an inspiring time together, we went back to Munich for the first official coaching weekend, again at HUB Munich, again in an inspiring surrounding! There we met around 10 more people, coaches as well as other participants from all over Europe.

We had a tough agenda, but on Friday evening we started with a short session about expectations and the emotional state of the participants. Activists of five projects found their way to Munich, but we also did our best to keep the other four projects in mind. They missed the weekend due to time lack or sickness, but remain still a part of the coaching programme.

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The projects of the weekend:

  • “MOZAIC” – Fostering intergenerational knowledge on rural lifestyle and farming (Romania)
  • “Patents” – Provide information about suppressed patents and encourage people to avoid buying low quality commodities
  • “Small Steps” – Facilitating first steps of lifestyle shifts towards sustainable behavior by artistic means
  • “Post Growth Forum Theatre” – Creating a forum theatre play to be presented for the first time at the international Degrowth conference 2014 and 15 times in the aftermath
  • “Empowering Methodologies” – Conducting workshops for social sciences PhD researchers enabling them to empower the communities they’re working with

Saturday morning we had to be creative to get a shower, for the HUB is not equipped like a hotel. So we went to a nearby swimming hall, took a shower and swam a couple of lanes. How could a working day start better? The first point on our agenda were the short project pitches, followed by a three hour working session, each project with his or her personal coach. Visions, goals and infrastructure of the projects were developed and extended. After this very productive session we had lunch at an Italian restaurant. After that short lunch break we continued elaborating finance plan drafts, which was important because of the experiment that took place afterwards: The participants were assigned to disseminate the amount of 6000€ fully on themselves, meaning that the coaching team was just explaining the basic framework and then left the room. The projects had been given symbolic chocolate money coins in order to allocate them during the money dissemination game. After half an hour they had found a consensus, which meant in practice to have two projects fully financed and enabling the others to finance important single measures of their projects.

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On Sunday we chose another approach as the day before by implementing an exercise from Deep Ecology (Joanna Macy), where participants simulate a meeting with descendants from the 7th generation. After a fresh brainstorming session (e.g. „How can I explain the concept of biodiversity to a five year old?“) where the projects could ask their open questions to the whole group, it was time to think about next steps for each project. The very next steps led us again to the Italian restaurant and to the train stations of Munich. A short, but intense weekend ended full of enthusiasm and good memories. From now on the projects will be implemented and accompanied by the coaching team throughout the next months. In spring 2014 there will be another weekend. We hope that many milestones will be rolling until we meet again…

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The other projects in the current coaching programme are listed below. Please be aware that some changes might occur. Implementing projects voluntarily is especially for younger people sometimes a tough job! We’ll keep you up to date, however, what the projects deal with and how the coaching is proceeding.

„Teach the Teachers“ – Providing knowledge on sustainability issues to teachers as multipliers

“Arts and Sustainability” – Doing creative interventions in order to maintain the planet

“Festival: Model of a Post-Growth Society in Real Life” – Organizing a one week festival in 2014 as a post-growth society simulation

“City Impulses”  – To raise awareness on human relations by surprising people in public spheres

„youthinkgreen-kosovo“ – Raising awareness on environmental issues in a country basically without real waste separation

Die Früchte der Konferenz: Das neue Coaching-Programm beginnt!Reaping the fruit of the conference: The new coaching programme starts!

Über einen Zeitraum von 10 Tagen erstreckten sich die ersten Aktivitäten des Coaching-Programmes „Visionaries in Action“, in dem über fast ein Jahr die auf der diesjährigen Konferenz entstandenen Projekte begleitet werden. So eine lange Aktivität haben wir im YFP bis jetzt noch nie gehabt – was hatte es damit auf sich?

IMG_7193Am 1. und 2. November organisierten PEP und wir ein Projektmanagement-Seminar im HUB München. Bereits hierfür waren TeilnehmerInnen aus dem Coaching-Programm, u.a. sogar aus Rumänien, angereist, um die Tips und Tricks des erfahrenen Trainers Torsten Zielezniak für ihre Projekte zu nutzen. Die intensiven zwei Tage wurden wir von Torsten einmal quer durchs gesamte Projektmanagement geschickt und durften auch an eigenen Projekten bestimmte Tools ausprobieren. Hoffentlich habt ihr bei euren Projekten auch im vorhinein eine ordentliche Stakeholder-Analyse gemacht, währenddessen fleißig  Statusreports verschickt und schließlich einen wasserdichten Projektabschluss vorgelegt? Falls nicht, wäre das Seminar definitiv was für euch gewesen. Ein Reibungspunkt hat die zwei Tage noch besonders spannend gemacht: Torsten ist Projektmanager für viele Global Player und kommt aus einem anderen Hintergrund als unsere Projekte: Die Rolle des „Kunden“ und die gemeinwohlorientierte Stoßrichtung unserer Projekte waren mehrfach Gegenstand der Diskussion, die insgesamt für beide Seiten fruchtbar gewesen sein dürfte.

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Im Anschluss an diese Zeit, verbrachten sechs Personen die nächste Woche mit einer gemeinsamen Co-Working-Zeit mit Blick auf die Alpen. Durch die Möglichkeit, im Elternhaus eines YFP-Mitgliedes unterzukommen, konnten so einige TeilnehmerInnen sowohl das Projektmanagement-Seminar besuchen, als auch beim ersten offiziellen Coaching-Wochenende IMG_7223dabeisein, ohne weite Wege zwei Mal zurücklegen zu müssen. Die Co-Working-Zeit blieb allen Beteiligten vor allem durch Naturnähe, gemeinsames Kochen und interkulturellen Austausch in Erinnerung – sehr förderlich in typischer YFP-Manier war wieder einmal unser allabendlicher Gesprächskreis, in dem vor allem die Gefühle und Eindrücke, die der Tag hervorgerufen hat, in die Runde getragen werden können.

Gut gestärkt und ausgeruht machten wir uns nach einer Woche schließlich auf zum ersten offiziellen Coaching-Wochenende! Nicht nur hier hat sich bei uns im Verein bewährt, gemeinsam für längere Zeit an einem Ort zu arbeiten. Auch wenn alle an unterschiedlichen Sachen werkeln, lohnt sich das meistens. Probiert es auch einmal aus!

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Wie ging es dann weiter? – Fortsetzung folgt…

About ten days did the first activities in this year’s coaching programme „Visionaries in Action“ last. For almost one year the projects developed on the conference in September will be accompanied from now on. We never launched such a long activity in our association – What was it all about?

IMG_7193For the 1st and 2nd of November we and PEP organized a project management seminar at the HUB Munich. A couple of participants of the coaching programme were already present here, coming from far away, e.g. Romania, to get to know the experienced trainer Torsten Zielezniak and his methodology. During those two quite intense days we were all pushed by Torsten through the landscape of project management and got the chance to simulate scenarios for our own projects. I suppose you always figured out a decent stakeholder analysis before you started your project and sent regular status reports to all involved people on Fridays? If you didn’t the workshop would have been good for you.

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Additionally the two days were especially interesting because of the different backgrounds of Torsten and the project activists. Since Torsten is working for big global players like BMW and is used to work for a paying ‘client’, our projects tend to have a different scope. The exchange of experience and world views was enriching for both sides, I guess.

IMG_7223The following week was spent by six persons, comprising Alex and Philipp from the coaching team in a beautiful venue with a terrific view on the German Alps. During the week everybody was working on his/her own stuff, so it was a kind of intercultural co-working time. A YFP-special were the everyday evening sharing rounds. For quite some time now we are convinced that sharing the emotions and impressions of the day is contributing much to the spirit of a certain group.

Very relaxed and with new verve we were really looking forward to the coming weekend: the first official Coaching weekend!

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To be continued…

„Gesichtspflege ist das A und O“ – Das 2. Visionaries in Action – Coachingwochenende

Sonnenuntergang über dem Maschsee, Hannover

Sonnenuntergang über dem Maschsee, Hannover

Noch vor zwei Wochen hatte eisiges Klima in Hannover gewütet, als wir ein internes Teamtreffen hatten. Kaum bin ich diesmal aus dem Auto geschlüpft, empfängt mich Pollenluft und Sonnenflut am Maschse. Bis es losgeht ist noch Zeit, also erstmal an den See und Seele baumeln lassen.

Nach Einkaufs-Sessions in Biomärkten und Stuhlgerücke kommen die ersten bekannten Gesichter mit ihren Riesenkraxen in der Schule an, wo wir unser zweites und letztes Coaching-Wochenende für die VIA-Projekte organisiert hatten. Abends gibt es knackigen Salat und Cous Cous, dann am See ein kurzes Check-In. Wo steht jeder gerade? Was sind die Erwartungen? Die Sonne taucht und wir in Gemeinschaft ein – ein Glas Traubensaft wäre jetzt genau das richtige. Mit Musik und Erzählen klingt der Tag aus, einige haben noch ein schönes Wiedersehen mit der notorischen „Angela“, mit der bis spät getanzt wird…

Sonnige Gespräche im Abendlicht

Sonnige Gespräche im Abendlicht

Frau Lenz gibt uns ganz handfeste Tips, wo und wie man Geld auftreiben kann. Einige Kuriositäten hat noch niemand gehört: Berta die Kuh war Fundraising-Magnet in Niedersachsen, Quietscheentchenrennen ist ein beliebter Trick und selbst Wörter wie „Bußgeldfundraising“ und „Erbschaftsfundraising“ sind gefallen. Ich lasse also unerlaubterweise Berta beim Quietscheentchenrennen starten, kassiere ein saftiges Bußgeld und breche bringe Omas um ihre Erbschaft, damit ich das Bußgeld bezahlen kann? – Es ist eben doch nicht so leicht… Hoffentlich hat am Ende jedeR gut zugehört, denn schließlich müssen wir Frau Lenz – die plötzlich eine Million geerbt hat – persönlich überzeugen, unserem Projekt 10.000€ zu spenden, gar nicht so einfach, ich verhasple mich schon im ersten Satz – „Gesichtspflege ist das A und O“ paraphrasiert Elisabeth ihren Workshop.

Wünsche und Erwartungen an das Projektmanagementseminar

Wünsche und Erwartungen an das Projektmanagementseminar

Nachmittags ist Karin Walther von der Bewegungsakademie bei uns zu Gast und regt uns intensiv zur Selbstreflexion an. Ihr prozessuales Arbeiten ist optimal: Erst werden die Bedürfnisse der WorkshopteilnehmerInnen herausdestilliert und dann Tools aus dem Ärmel gezogen, um die Probleme zu lösen. „Lernesche“, „kritischer Zeitpfad“ und „Laufendprotokoll“ – man lernt nie aus. Spannend ist auch die Zielformulierung für das eigene Projekt mit Hilfe der SMART-Methode. Am Ende wird ein Spiel ähnlich wie Schere, Stein, Papier gemacht und beide Mannschaften haben meist die gleiche Geste – ein Zeichen dafür, wie gut die Gruppe aufeinander eingestellt ist, sagt Karin. Wir planen, die neuen Jugendprojekte nach der Umweltkonferenz im September auch durch die Basis-Kalte-Wasser-Schulung von Karin wandern zu lassen.

Der Feierabend klingt wieder ganz mediterran am Maschsee auf dem Steg aus, gleiches Geheimrezept wie am Abend davor: Musik, Kekse und junge Visionäre! Diesmal hat Jan-Phillip, der für uns den Draht zur Schule hält, noch seine private Weihnachtslaterne zum Leuchten mitgebracht.

Musik, Kekse und junge Visionäre am Maschsee

Musik, Kekse und junge Visionäre am Maschsee

Musik, Kekse und junge Visionäre am Maschsee

Am Sonntag hören wir einen Impuls von Darius über seine Arbeit bei der Anti-Atomwaffen-NGO „BANg“, hören eine Geschichte über eine 9-Kuhfrau, treffen eine Projektfee, die für jedes Projekt einen Wunsch frei hat und hören schließlich als Appetizer, was es mit der Youth Future Conference im September auf sich hat. Dann reicht’s auch mit dem Maulwurfdasein und wir ziehen raus in den sonntäglichen Äther – gewappnet mit Pizza, Kuchen und Tee.

Ausklinges des Wochenendes mit Pizza, Kuchen und Tee

Ausklingen des Wochenendes mit Pizza, Kuchen und Tee

Wir schlagen unser Lager auf und chillen was das Zeug hält. Nach einer Verschnaufpause sprechen wir vorbeiziehende Mitmenschen an, verteilen Flyer, erzählen vom Projekt, verteilen Kuchen. Nach einem bezeichnenden Teamfoto brechen alle wieder in alle vier Erdensrichtungen auf – schön war’s! Ich bin ziemlich sicher, dass ich als Opa irgendwo in meinem Schaukelstuhl sitzen werde und mit zitternder Stimme meinen Urenkeln von diesem Wochenende erzählen werde…

Gruppenfoto zum Abschluss des wunderbaren Treffens

Gruppenfoto zum Abschluss des wunderbaren Treffens

Sonnenuntergang über dem Maschsee, Hannover

Sonnenuntergang über dem Maschsee, Hannover

Noch vor zwei Wochen hatte eisiges Klima in Hannover gewütet, als wir ein internes Teamtreffen hatten. Kaum bin ich diesmal aus dem Auto geschlüpft, empfängt mich Pollenluft und Sonnenflut am Maschse. Bis es losgeht ist noch Zeit, also erstmal an den See und Seele baumeln lassen.

Nach Einkaufs-Sessions in Biomärkten und Stuhlgerücke kommen die ersten bekannten Gesichter mit ihren Riesenkraxen in der Schule an, wo wir unser zweites und letztes Coaching-Wochenende für die VIA-Projekte organisiert hatten. Abends gibt es knackigen Salat und Cous Cous, dann am See ein kurzes Check-In. Wo steht jeder gerade? Was sind die Erwartungen? Die Sonne taucht und wir in Gemeinschaft ein – ein Glas Traubensaft wäre jetzt genau das richtige. Mit Musik und Erzählen klingt der Tag aus, einige haben noch ein schönes Wiedersehen mit der notorischen „Angela“, mit der bis spät getanzt wird…

Sonnige Gespräche im Abendlicht

Sonnige Gespräche im Abendlicht

Frau Lenz gibt uns ganz handfeste Tips, wo und wie man Geld auftreiben kann. Einige Kuriositäten hat noch niemand gehört: Berta die Kuh war Fundraising-Magnet in Niedersachsen, Quietscheentchenrennen ist ein beliebter Trick und selbst Wörter wie „Bußgeldfundraising“ und „Erbschaftsfundraising“ sind gefallen. Ich lasse also unerlaubterweise Berta beim Quietscheentchenrennen starten, kassiere ein saftiges Bußgeld und breche bringe Omas um ihre Erbschaft, damit ich das Bußgeld bezahlen kann? – Es ist eben doch nicht so leicht… Hoffentlich hat am Ende jedeR gut zugehört, denn schließlich müssen wir Frau Lenz – die plötzlich eine Million geerbt hat – persönlich überzeugen, unserem Projekt 10.000€ zu spenden, gar nicht so einfach, ich verhasple mich schon im ersten Satz – „Gesichtspflege ist das A und O“ paraphrasiert Elisabeth ihren Workshop.

Wünsche und Erwartungen an das Projektmanagementseminar

Wünsche und Erwartungen an das Projektmanagementseminar

Nachmittags ist Karin Walther von der Bewegungsakademie bei uns zu Gast und regt uns intensiv zur Selbstreflexion an. Ihr prozessuales Arbeiten ist optimal: Erst werden die Bedürfnisse der WorkshopteilnehmerInnen herausdestilliert und dann Tools aus dem Ärmel gezogen, um die Probleme zu lösen. „Lernesche“, „kritischer Zeitpfad“ und „Laufendprotokoll“ – man lernt nie aus. Spannend ist auch die Zielformulierung für das eigene Projekt mit Hilfe der SMART-Methode. Am Ende wird ein Spiel ähnlich wie Schere, Stein, Papier gemacht und beide Mannschaften haben meist die gleiche Geste – ein Zeichen dafür, wie gut die Gruppe aufeinander eingestellt ist, sagt Karin. Wir planen, die neuen Jugendprojekte nach der Umweltkonferenz im September auch durch die Basis-Kalte-Wasser-Schulung von Karin wandern zu lassen.

Der Feierabend klingt wieder ganz mediterran am Maschsee auf dem Steg aus, gleiches Geheimrezept wie am Abend davor: Musik, Kekse und junge Visionäre! Diesmal hat Jan-Phillip, der für uns den Draht zur Schule hält, noch seine private Weihnachtslaterne zum Leuchten mitgebracht.

Musik, Kekse und junge Visionäre am Maschsee

Musik, Kekse und junge Visionäre am Maschsee

Musik, Kekse und junge Visionäre am Maschsee

Am Sonntag hören wir einen Impuls von Darius über seine Arbeit bei der Anti-Atomwaffen-NGO „BANg“, hören eine Geschichte über eine 9-Kuhfrau, treffen eine Projektfee, die für jedes Projekt einen Wunsch frei hat und hören schließlich als Appetizer, was es mit der Youth Future Conference im September auf sich hat. Dann reicht’s auch mit dem Maulwurfdasein und wir ziehen raus in den sonntäglichen Äther – gewappnet mit Pizza, Kuchen und Tee.

Ausklinges des Wochenendes mit Pizza, Kuchen und Tee

Ausklingen des Wochenendes mit Pizza, Kuchen und Tee

Wir schlagen unser Lager auf und chillen was das Zeug hält. Nach einer Verschnaufpause sprechen wir vorbeiziehende Mitmenschen an, verteilen Flyer, erzählen vom Projekt, verteilen Kuchen. Nach einem bezeichnenden Teamfoto brechen alle wieder in alle vier Erdensrichtungen auf – schön war’s! Ich bin ziemlich sicher, dass ich als Opa irgendwo in meinem Schaukelstuhl sitzen werde und mit zitternder Stimme meinen Urenkeln von diesem Wochenende erzählen werde…

Gruppenfoto zum Abschluss des wunderbaren Treffens

Gruppenfoto zum Abschluss des wunderbaren Treffens